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	<title>Interseinsalzburg's Blog</title>
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	<description>Forum der Intersein Sangha Salzburg</description>
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		<title>Gedanken und Interpretationen aus der analytischen Philosophie, der Neurowissenschaft, gegenübergestellt zu einigen wesentlichen Elementen des Buddha-Dharma. Angeregt durch einen philosophischen Dialog der zwei Philosophen Metzinger und Precht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>interseinsalzburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage nach einem eigenständigen, unabhängigen Ich, einer im Gehirn angesiedelten zentralen Bewusstheit, beschäftigt und prägt die Menschen seit ihrer Entstehung. Moderne Wissenschaften haben sich der Frage der menschlichen Intelligenz, als herausragendes Merkmal dieser Spezies, mit neuen Erkenntnissen genähert und damit Spuren zu alten Weisheitslehren wie z. B. dem Buddhismus neu entdeckt.Dabei spielt eine Entzauberung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=288&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach einem eigenständigen, unabhängigen Ich, einer im Gehirn angesiedelten zentralen Bewusstheit, beschäftigt und prägt die Menschen seit ihrer Entstehung. Moderne Wissenschaften haben sich der Frage der menschlichen Intelligenz, als herausragendes Merkmal dieser Spezies, mit neuen Erkenntnissen genähert und damit Spuren zu alten Weisheitslehren wie z. B. dem Buddhismus neu entdeckt.<br />Dabei spielt eine Entzauberung der Jahrtausende prägenden Religionen, als Gegenmodell zu Evolutions- und Erkenntnislehren eine entscheidende Rolle.<br />Religion und Spiritualität verhalten sich grundsätzlich diametral, meinten Vertreter der analytischen Philosophie. Sie beschreiben spirituelle Ansätze mit einer bewusst erfahrenen Innenschau, die zu einer ehrlich radikalen Spiegelung des sogenannten, eingebildeten Selbst führen kann. Ein evolutionärer Prozess fortschreitender Erkenntnisse, der nicht zielorientiert ist, kann seinen Lauf nehmen.<br />Im Vergleich dazu bedienen sich die meisten Religionen ihrer zielgerichteten Dogmen und Ideologien, die eines mächtigen, personalen Gottes, der von oben dirigierend auf den Menschen einwirkt und kaum Raum für eine wertfreie Beschäftigung mit dem menschlichen Geist zulässt. Bedingungsloses Glauben an einen Gott, an eine Seelenwanderung, an einen Astralköper hat sich manifestiert.<br />Daraus ist auch ein personifiziertes Selbstbild gewachsen, das nach den Erkenntnissen der Gehirnforschung in keinen Gehirnarealen als spezifische Entität (Seinshaftigkeit) nachgewiesen werden konnte? Vielmehr führen neuronale, elektrochemische Impulse zu bestimmten Ich- Handlungen. Das Bewusstsein des Homo Sapiens wird durch Abbilder der Außenwelt im Wesentlichen erzeugt, durch Emotionen und Stimmungen gesteuert und ist aus neurowissenschaftlicher Erkenntnis weit irrationaler als bislang angenommen?!<br /><em>Im Buddha Dharma sprechen wir von den 3 Dharmasiegeln, Unbeständigkeit, Nichtselbst und Nirvana. Unbeständigkeit bedeutet auch evolutionäre Entwicklung, ein Prozess der ständigen Veränderung, des Heranreifens zu neuen Erkenntnissen, bei dem die alten über den Haufen geworfen werden. Unbeständigkeit ist die Voraussetzung für alle Lebensformen der Fortsetzung! </em><br /><em>Die Wahrnehmung des Hier &amp; Jetzt eröffnet den Zugang zur „Innenwelt – Innenzeit“.</em></p>
<p>Das Beispiel des Experiments – die Gummihand- Illusion, Botvinick &amp; Cohen 1998 -  liefert einen starken Hinweis auf die rein subjektive, erlebnismäßige Natur des ichbewussten Selbst:<br />„Die Probanden betrachteten eine Gummihand, die vor ihnen auf dem Schreibtisch lag, wobei die eigene Hand durch eine Abschirmung verdeckt war. Sowohl die sichtbare Gummihand als auch die unsichtbare Körperhand werden gleichzeitig mit einem Stäbchen gestreichelt. Die mit dem Sehsinn beobachtete Berührung mit der Gummihand erzeugte eine phänomenal erlebbare Illusion, die im Kortex als eine einhergehende Aktivierung von Neuronen nachgewiesen werden konnte. Gleichzeitig stellte sich kurzerhand ein Kribbeln in der Schulter ein. Die nicht sichtbare eigene Hand zeigte keine Reaktionen im Gehirn.“ <br />Ein Beispiel einer Ich-Illusion, einer Sinnestäuschung unseres menschlichen Bewusstseins, das sich durch falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit selbst entlarvt.<br /><em>Der Buddha-Dharma beschreibt mit der Sprache der ultimativen Dimension das Nichtselbst als ein nichtsubjektives Ich, das aus lauter Nicht-Ich Elementen besteht, das leer ist von einem eigenständigen, unterscheidenden Selbst, auch Soheit genannt. Folglich ist es mit allen anderen verbunden, es ist inter mit allen Wesen! Nirvana löscht diese Vorstellungswelt von ich &amp; du aus.</em><br />Die Sinnkräfte des Menschen können nur eine beschränkte Wahrnehmung der Wirklichkeit abbilden. Aus dem evolutionär gewachsenen Selbstbild des Homo Sapiens werden meist emotionale Handlungen, mit einem eng fokussierten Bewusstsein ausgelöst, das soziale, empathische und mitmenschliche Verantwortung weitgehend ausblendet, was sich mannigfaltig, deutlich zunehmend in unseren Gesellschaften widerspiegelt.<br />Der auf sein Selbst zentrierte Intellekt erkennt eventuell einen kollektiven Handlungsbedarf, ein Handlungsimpuls für ein Gemeinwohl förderndes Verhalten bleibt meist auf der Strecke.<br />Warum ist das so?</p>
<p><em>Der Buddha-Dharma spricht von 3 Arten der Wahrnehmung, die</em><br /><em>a.    der Vorstellung, b. der Abbilder und c. der Dinge an sich. </em><br /><em>Letzteres ist ein Ergebnis einer Achtsamkeitspraxis, aus einem Bewusstsein des Nichtselbst, mit kollektiven Augen des Interseins die Wirklichkeit einzufangen. Nirvana, der Zustand von Befreiung von falschen Wahrnehmungen, entlarvt die Vorstellung eines subjektiven Selbstbildnisses!</em><br /><em>Die meditative Praxis des Tiefschauens eröffnet Möglichkeiten den Geist zu öffnen und die wechselseitigen Bedingtheiten zu erkennen. Ein 3-faches kollektives Handeln kann entstehen.. Meditation erzeugt eine Bewusstheit von Einheit &amp; Ganzheit, durchdringt die vermeintlichen Gegensätze von Subjet und Objekt.</em><br /><em>Siehe dazu auch die 8 Bewusstseins Ebenen der Nurmanifestationslehre.</em></p>
<p>Für den gegenwärtigen Bewusstseinszustand des Homo Sapiens dürften die Geschehnisse der Außenwelt zu komplex geworden sein. Für ein kollektives Handeln sind Faktoren wie Verlustängste, das Klammeren an vulgärem Materialismus und das Festhalten an Gewohnheitsenergien  kontraproduktiv. Dazu agieren Religionen gegen Erkenntnisfortschritte menschlichen Bewusstseins, verdrängen die Notwendigkeit der Entwicklung zum Homo Conscious, zum bewussten Menschen. <br />Die Evolution des Homo Sapiens hat viele Täuschungen in der Wahrnehmung ins Bewusstsein eingebaut, Fallen wie selbsterfüllende Profezeihung, Dualität innerhalb der Gesellschaften, falsche Konsequenzen aus Fehlverhalten etc., etc.<br />Die Erkenntniswissenschaften haben kaum Impulse für ethisches Verhalten der Gesellschaft angeboten. Die westliche Wohlstandsgesellschaft hat indessen Egoismen aufgebaut, die eine Spaltung in Gesellschaften zunehmend begünstigt haben.<br />Das oberste Gebot der Stunde ist, dass Neurowissenschaften, die Philosophie, die Kognitionswissenschaften u. a. sich vernetzen und offensiv ihre Erkenntnisse an das Volk weitergeben. Vor allem, dass ein ethisches Bewusstsein künftige Herausforderungen der Menschheit nachhaltig prägen wird müssen!<br /><em>„Der Buddha-Dharma ist das Floß, das zum anderen Ufer übersetzt, nicht mehr, keine Verehrung der Objekte und Inhalte.“ Er gibt einen Rahmen für Erkenntnisse, lädt ein zu achtsamen 3-fachen Handeln, zerstreut die Ich-Illusion und gibt einen Rahmen für ethisches Verhalten vor, gebunden an rechter Ansicht und rechtem Denken. Der Mittelere Weg ist der Ausweg aus einer dualistischen Gesellschaft. Er schützt vor Rückfällen in Fundamentalismen. Dieser Erkenntnisweg kann einen Geist öffnen für ein holistisches Gesellschaftsmodell frei von Dogmen und Dualität!</em></p>
<p>Konklusio für praktische Modelle der Umsetzung:<br />Methoden für neues bewusstes Lernen wie Meditation in Schulen, Lernhilfen für Aufmerksamkeitsdefizite, ein Modell für Achtsamkeit im Alltag, kurzum Bewusstseinspflege für nachfolgende Generationen, die durch Inhalte  wie IT, EDV, Unterhaltungselektronik an den Rand von Burn-Out Syndromen gedrängt werden, ein Zerrbild ihrer selbst haben, müssten forciert werden.<br />Dazu bräuchte es Lehrer, Mentoren, spirituelle Helfer, die für eine Vermittlung einer neuen Bewusstseinskultur geeignet sind! Eine verständnisvolle Beziehung innerhalb der Generationen auf Augenhöhe herbeizuführen, ist das Gebot der Stunde!<br />Montessori, Waldorf und andere offene Schulen könnten dafür zuförderst ansprechbar sein.<br />Die Intersein Praxis könnte dafür besondere Impulse geben, die praktische Umsetzung der Achtsamkeit im Alltag für ein freudvolles Leben!<br />Auswege aus persönlichem Leiden in und durch die Gesellschaften.</p>
<p>True Great Stream, am 1.1.2012</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Manifest 2000 der UNESCO  &#8211; die Drei Juwelen des Buddhismus</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2011/05/15/manifest-2000-der-unesco-die-drei-juwelen-des-buddhismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 10:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Ehrfurcht dem Leben und Würde jeder Person ohne Diskriminierung und Vorurteil entgegen zu bringen. 2. Aktives Praktizieren der Gewaltfreiheit, Zurückweisen jeglicher Gewalt, ob im physischen, sexuellen, psychischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich, insbesondere Kindern und Heranwachsenden gegenüber. 3. Das Teilen von zeitlichen und materiellen Ressourcen im Geiste von Großzügigkeit, um Ausgrenzung, Ungerechtigkeit und wirtschaftliche Pression [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=245&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Ehrfurcht dem Leben und Würde jeder Person ohne Diskriminierung und Vorurteil entgegen zu bringen.</p>
<p>2. Aktives Praktizieren der Gewaltfreiheit, Zurückweisen jeglicher Gewalt, ob im physischen, sexuellen, psychischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich, insbesondere Kindern und Heranwachsenden gegenüber.</p>
<p>3. Das Teilen von zeitlichen und materiellen Ressourcen im Geiste von Großzügigkeit, um Ausgrenzung, Ungerechtigkeit und wirtschaftliche Pression zu beenden.</p>
<p>4. Verteidigen von Freiheit und kultureller Vielfalt, dem wechselseitigen Zuhören und der Bereitschaft zum Dialog den Vorzug gegenüber Fanatismus zu geben.</p>
<p>5. Ein Konsumverhalten fördern, das auf Verantwortung und Entwicklungszielen aufbaut, das alle Formen von Leben respektiert und die Balance auf unseren Planeten bewahrt.</p>
<p>6. Zur Entwicklung meiner Gesellschaft beitragen mit Teilhabe aller Frauen und der Anerkennung demokratischer Prinzipien, um neue Formen der Solidarität zu schaffen.</p>
<p>Buddha: Die Zufluchtnahme zum Buddha ermöglicht uns, unsere Alltagsrealität mit all ihren Desasters, Freuden, auf und abs in eine liebevolle Zuwendung zu Lehrern, wie der Buddha einer war, zu verwandeln. In seinen Lehrreden stellt der Buddha uns, seinen Schülern Instrumente zur Verfügung, über die historische Dimension des Alltags hinaus zu schreiten und tief erfüllt die ultimative Dimension des erwachten Geistes des Buddha und anderer erwachter Wesen zu berühren. Solche erwachte Lehrer sind in der Lage, die ultimative Dimension des Nirwana, das Königreich Gottes und das Reine Land, auszustrahlen, obwohl sie sich auch der historischen Dimension der alltäglichen Gegebenheiten unseres Zeitgeistes und unserer Kultur bewusst sind.</p>
<p>Dharma: Zufluchtnehmen zum Dharma, zu den Sutren und zu der meditativen Praxis ist auch ein Dreh- und Angelpunkt in einem Gespräch zwischen Ananda und dem Buddha. Als der Buddha sich auf seinen körperlichen Tod vorbereitete, stellte sein ehrfürchtiger Jünger Ananda eine Reihe von Fragen in Bezug auf die monastische Gemeinschaft an ihn. Der Buddha hatte wiederholt seine Jünger ermutigt, nicht Zuflucht in die Person des Buddha zu nehmen, sondern in die Insel der Achtsamkeit, die jedem einzelnen zur Verfügung steht und mit dieser stetigen Praxis des Achtsamkeitstrainings jedem seiner Jünger die Buddha-Natur offenbart.<br />
Dennoch stellte Ananda die Frage: „Wer wird unser Lehrer sein, wenn du gegangen bist?“ Und der Buddha antwortete darauf, dass das Achtsamkeitstraining unser Lehrer ist und war, schon während meiner Lebenszeit und auch danach sein wird.</p>
<p>Sangha: Zuflucht zu nehmen zur Sangha macht Buddha und Dharma erst lebendig. Ohne die Sangha, der Gemeinschaft einer spirituellen Praxis, kann sich der Buddha und das Dharma nicht so entwickeln, um maßgeblich das Leiden unserer Zeit zu transformieren, welches sich wesentlich unterscheidet von dem in Zeiten des historischen Buddha.<br />
Vor allem in der letzten Zeit seiner Schaffensperiode, achtete der Buddha besonders darauf, sich durch die Sangha zu verkörpern und wenn du wirklich den Buddha und das Dharma berühren möchtest, du es nur mit Hilfe einer Sangha bewerkstelligen kannst. Thich Nhat Hanh hat wiederholt darüber referiert, dass „Sanghabuilding“ die edelste Tätigkeit im 21. Jhdt. ist. Er spricht über Sanghas als Gemeinschaften des Widerstandes, welche die wesentlichen Grundlagen spiritueller und globaler Erneuerung zum Ausdruck bringen können.<br />
(siehe, die Fünf Achtsamkeitsübungen)<br />
In solchen Gemeinschaften der achtsamen Praxis erfährt jeder/jede, der/die dabei ist, eine Erfrischung seiner/ihrer Sinne, die den Beteiligten eine Energie von Frieden und tiefer Einsicht zuführt. Auf diese Weise wächst der Einzelne durch die Früchte der gemeinsamen Praxis und jede Person wird zu einem Beispiel, andere zu einem ähnlichen Wachstum anzuregen. Das Individuelle und das Kollektive sind miteinander verbunden. Diese Bedingungen führen tief in unserem Bewusstsein zu der Erkenntnis, unseren Körper und Geist gesund zu erhalten. Die Sangha, als eine gewachsene Praxisgemeinschaft, ist wie ein starker Baum, an den wir uns anlehnen können, um Schutz und Zuflucht zu finden.<br />
Ein wesentlicher Baustein unserer Praxis ist eine stützende, universelle Ethik, die auf der Weisheit und der Spiritualität unserer erwachten Meister gründet. Diese stellt uns Praktizierenden eine Leitlinie auf den Weg der Erleuchtung zur Verfügung. Auf diese Weise werden Menschen ermutigt und ihre innere Stärke wird stabilisiert.<br />
Von dieser Basis ausgehend, können Sanghamitglieder aktiv werden, andere Gemeinschaften und der Gesellschaft auf deren Wegen zur Einsicht für ein kollektives Handeln zu helfen. Eine Sangha kann eine Oase für Ermutigung gegenüber verzweifelten Menschen sein, die von einem desaströsen Welt- und Zeitgeist entmutigt sind.</p>
<p>Solch eine Gemeinschaft stellt eine Quelle der Zuversicht in einer unsicheren Zukunft dar, einen Schutzmechanismus für unsere sensorischen Wahrnehmungen, um Schritte zu einer vertieften Achtsamkeit anzuleiten.<br />
Diese Übungen verleihen uns Praktizierenden jene Stabilität, die mit klarem Geist, mitfühlend auch in Fasen von Unheil ihre Handlungsfähigkeit nicht verliert!</p>
<p>05.2011<br />
Auszug aus dem Buch von Professor Ian Pratis &#8211; Failsafe in Consciousness &#8211; übersetzt von True Great Stream</p>
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		<title>Betrachtung zum abschließenden Kalyanamitra Training &#8211; Transformation</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2011/01/15/betrachtung-zum-abschliesenden-kalyanamitra-training-transformation/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 16:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Dezember 2010 habe ich nun mein 3-jähriges Kalyanamitra-Training im Haus Maitreya abgeschlossen, das gleichzeitig als Vorbereitung für die Übertragung der 14 Achtsamkeitsübung mit meiner Mentorin Helga diente. Die Woche bei Helga, Karl und der großen Sangha mit Dharmaschwestern und/-brüdern, die ich nun schon seit Jahren regelmäßig dort antreffe, war für mich voll guter Dharmagespräche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=236&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Dezember 2010 habe ich nun mein 3-jähriges Kalyanamitra-Training im Haus Maitreya abgeschlossen, das gleichzeitig als Vorbereitung für die Übertragung der 14 Achtsamkeitsübung mit meiner Mentorin Helga diente. Die Woche bei Helga, Karl und der großen Sangha mit Dharmaschwestern und/-brüdern, die ich nun schon seit Jahren regelmäßig dort antreffe, war für mich voll guter Dharmagespräche und ausgesprochen herzlich und freudvoll. So sehe ich auch meiner Ordinierung im kommenden Frühjahr entgegen und bin meiner Mentorin Helga Riedl dankbar für die von Herzen kommenden Gespräche und Belehrungen.</p>
<p><em>Was verstehen wir unter Spiritualität?</em> Wie können wir das anderen Menschen erklären?</p>
<p>Es ist ein geistiger Entwicklungsprozess hin zu einem höheren Bewusstsein, zu einem offeneren Geistbewusstsein, welches die Welt radikal verändern kann. <em>Ein neuer Mensch</em>, in einer offenen, holistischen Gesellschaft würde kreiert. Diese würde eine neue Kultur entwickeln, in der die Menschen zum Menschsein kommen. Eine Gesellschaft ist immer das Produkt ihrer geistigen Einstellung.</p>
<p>Lassen wir uns nicht ein auf eine Diskussion über Religion und Spiritualität, denn es gibt eine deutliche Unterscheidung. Religion ist der Glaube an einen Erlösungsanspruch bzw. Erlösungsgedanken, denn man glaubt an irgendeinen Mythos. Spiritualität verbindet sich mit den Aspekten einer menschlichen Geisteshaltung, die uns jetzt aber noch nicht in vollem Umfang zur Verfügung steht, doch das ist unser Praxisweg, aus unserem bewusst gewordenen Verhalten zu lernen. Religion gibt uns Sinn, beruhigt und ist in einem Aufsatz von Ken Wilber als <em>horizontale Spiritualität</em> beschrieben. Wir müssen darüber hinauswachsen, hin zu einer <em>transformativen Spiritualität</em> und unsere Angst vor Veränderung überprüfen. Stelle dir immer wieder die Frage:<em> Hat dieser Gedanke oder dieses Tun einen transformativen Charakter</em>? Bzw. <em>Ist es Rechtes Dreifaches Handeln?</em></p>
<p>Die Basisarbeit besteht darin, nicht nur an unserer eigenen geistigen Entwicklung zu arbeiten, sondern auch für eine neue Gesellschaft  aktiv zu wirken, was auch Thay sehr befürwortet, mit einem engagierten, angewandten Buddhismus.</p>
<p>Die Wiedergeburt ist nicht unser Thema. Wenn uns jemand fragt, sollten wir dazu nur mit dem Verweis auf das <em>Fortsetzungsprinzip</em>, der Plum Village Dhyana-Schule, Stellung nehmen. Thay nahm auf die wiederholte Frage von Journalisten nach einer Wiedergeburt, einen Grashalm in die Hand und sagte: <em>Vielleicht so?</em>! Nur im tibetischen Buddhismus wird der Wiedergeburtsgedanke gelehrt als eine Motivation für Veränderung, hin zu einem besseren nächsten Leben sozusagen. Für unsere Tradition gilt, dass was ich heute in die Welt setze, Dreifaches Handeln &#8211; Denken, Rede, Tun, ist meine Geburt, wir sind in einer ständigen wechselseitigen Beziehung mit allen dharmas (Erscheinungen und Phänomenen). Fortsetzung bedeutet, das was ich heute durch meine gegenwärtigen Handlungen vollbringe, hat nachhaltige Wirkung.</p>
<p>Wir manifestieren uns aus einem Strom und sind eine Fortsetzung der Vorfahren. Wir sind keine Schöpfung, sondern eine Manifestation, wie Thich Nhat Hanh betont. Die Gene kann man als eine Art von Karma bezeichnen und die Epigene sind die Erfahrungen, die wie Schlüssel an den Genen angebracht sind. Auch kulturelle, gesellschaftliche und umweltbezogene Werte sind in diesem Strom des Lebens. Das alles kommt zusammen und wird manifest. Es gibt kein isoliertes ICH, ich bin verbunden mit allem (Intersein), es ist somit ein dynamischer Prozess der ständigen Veränderung und es existiert kein feststehendes, unveränderbares Selbst.</p>
<p>Überprüfen wir immer wieder: <em>Da stehe ich -</em> ohne uns selbst zu beurteilen. Es muss der Satz kommen: <em>Was kann ich tun.</em> Es ist wie eine Diagnose stellen und das richtige Medikament einsetzen. Wir wollen wachsen und reifen hin zu einer menschlichen Ethik, indem wir bewusster miteinander umgehen. Dies transformiert unseren Geist, unsere Verhaltensweisen und hilft uns, gewonnene Einsichten zu realisieren. Jede Entwicklung braucht Bedingungen und beständiges, dem Dharma entsprechendes Bemühen.</p>
<p>Während dieser Woche des Kalyanamitra Trainings, waren wir alle angehalten, keine Bücher zu lesen und Themen zu vermeiden, die keinen transformativen Charakter haben. Den Geist so achtsam zu trainieren, um Dukkha aufzulösen, einfach bewusst präsent zu sein.</p>
<p>Sehen wir doch das Wachsen und Reifen als einen natürlichen Prozess an. Aus einem eng fokussiertem Geist hin zu einem offenen Geist. Wir wissen in der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen gab es viele Entwicklungsschritte. Das davor war nicht mehr wichtig, wir haben es losgelassen. Das Erwachsenwerden war verbunden mit zurücklassen. Erinnern wir uns immer wieder an diesen Prozess und nehmen die Veränderungen wahr, die permanent stattfinden. Die Erinnerung an Gefühls- und Geisteslagen sollen wir nicht mitschleppen, denn sie sind Behinderungen auf unserem Weg. Das bedeutet, nichts lebendig halten, was schon lange vorbei ist. Wachsen und Reifen ist auch mit Angst vor Veränderung verbunden, die jedoch gleichzeitig eine Chance für Wachstum durch Erkenntnisse darstellt.</p>
<p>Nehmen wir z.B. die <em>Eifersucht</em>. Sie ist ein unangenehmes Gefühl und wir wollen sie loswerden. Für Buddhisten ist die Eifersucht eine Emotion, die ein Erleben als Geistesfaktor erzeugt, der eine Gefühlsbetonung hat. Es ist ein Geisteszustand mit gefühlsmäßiger Note.</p>
<p>Stellen wir uns doch die Frage:</p>
<p>-Was ist das für ein Geisteszustand?</p>
<p>-Wie entsteht der Geisteszustand?</p>
<p>-Wie transformiere ich ihn?</p>
<p>Eifersucht ist somit ein Geisteszustand der unheilsam ist, bezogen auf unseren Weg. Er ist ein Hindernis, <em>klisha</em>, und nimmt uns Energie. Wir wissen, nur die heilsamen Geisteszustände sind förderlich! Unsere Praxis kultiviert im Wesentlichen heilsame Geistesfaktoren. Der Nachteil ist, dass im täglichen Leben die unheilsamen Geistesfaktoren oftmals dominieren.</p>
<p><em>Da ist Eifersucht und Neid, wie kommt das in meinen Geist</em>? Ein Studium der Liste mit den 51 Geisteszuständen und/–faktoren (citta-samskara) lohnt sich!</p>
<p>Eifersucht und Neid haben verschiedene Ursachen. Aus welcher geistigen Wurzel wird dieser Geistesfaktor genährt? Kriege ich nicht genug oder habe ich Ablehnung? Grundsätzlich steht dahinter immer die Gier z.B. nach Besitz, Anerkennung, Lob – also überzogenes Haben. Was kann ich tun, um dieses Mankodenken aus meinem Geist zu bringen? Das kann für mich heißen, die Zufriedenheit zu kultivieren, indem ich sage – <em>ich habe doch genug</em>. Schauen, was an Fülle da ist und wahrnehmen, welche Glücksfaktoren schon für mich verfügbar sind. Mit Neid und Eifersucht kann ich nichts tun und muss die Mittel zur Hand nehmen, die mir aus den heilsamen Geistesfaktoren zur Verfügung stehen. Die unheilsamen Faktoren sind ein Fingerzeig, worum ich mich kümmern muss. Wenn es uns gelingt, den Geist offen und weit zu machen, dann entsteht Freude und nicht umgekehrt, Freude inszenieren. Das sind Übungen für Transformation (Erkennen- Annehmen- Umarmen- Tiefschauen -Verstehen). Alle <em>dharmas</em>, Erscheinungen und Lebensbereiche beeinflussen sich wechselseitig und können nicht isoliert betrachtet werden.</p>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Hindernisse für Veränderung nennen:</p>
<ol>
<li><span style="text-decoration:underline;">Festhalten      an einem Selbstbild</span><em>: So bin ich      nun mal. </em>Wir sperren uns so gegen jede Veränderung.</li>
<li><span style="text-decoration:underline;">Analysieren      der Vergangenheit?</span></li>
</ol>
<p>Alles was uns interessiert ist: <em>Was ist jetzt auf meinem Geist?</em> Und was kann ich tun, um mich in eine heilsame Richtung zu verändern. (Achtsamkeit-Konzentration-Einsicht)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Gatha:</strong> „Das Begehren beenden, die 3 Komplexe (Minderwertigkeit-Gleichheit-Überheblichkeit) überwinden – und der Geist ist gestillt.“</p>
<p>Ulrike – Harmony Direction of the Heart – 12-2010</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Rechte Achtsamkeit hilft, die Vergangenheit hinter dich zu lassen &#8211; Auszüge aus Thay´s Dharmavorträgen, 21 Tage Retreat Plum Village 2009</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2010/11/20/rechte-achtsamkeit-hilft-die-vergangenheit-hinter-dich-zu-lassen-auszuge-aus-thay%c2%b4s-dharmavortragen-21-tage-retreat-plum-village-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 21:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ur-Angst, das Ur-Bedürfnis, Geistige Gebilde, manifestieren sich beim Übergang des Embryos, des Fötus zum Baby nachhaltig in unserem Speicherbewusstsein. Während der Schwangerschaft atmet, isst und denkt unsere Mutter für uns – wir sind in einem weichen Kissen aus Wasser – es ist eine paradiesische Zeit. Neun Monate lang ohne Sorgen und diese Situation ändert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=228&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ur-Angst, das Ur-Bedürfnis, Geistige Gebilde, manifestieren sich beim Übergang des Embryos, des Fötus zum Baby nachhaltig in unserem Speicherbewusstsein. Während der Schwangerschaft atmet, isst und denkt unsere Mutter für uns – wir sind in einem weichen Kissen aus Wasser – es ist eine paradiesische Zeit. Neun Monate lang ohne Sorgen und diese Situation ändert sich mit der Geburt schlagartig. Du musst selbst zu atmen beginnen, dich anstrengen. Deine Sorge ist jetzt, wie du überleben kannst – du bist erfüllt von dieser Ur-Angst. Du bist auf Hilfe angewiesen und so tust du alles, um jemanden um dich herum auf dich aufmerksam zu machen, deine Mutter, deinen Vater, oder wen auch immer. Dies ist das Urbedürfnis, eine andere Person in deiner Nähe zu brauchen, denn ohne diese Person kannst du nicht überleben. Wenn wir aufwachsen, lernen wir &#8211; mit Gesten wie schreien und lachen &#8211; zu manipulieren, während die Angst und die Bedürftigkeit in dem Kind in uns bestehen bleibt. Später im Erwachsenendasein leben wir unsere Ängste und Begierden in latenten Formen weiter aus, wie z. B. Geld zu horten, jemanden zu suchen, der uns liebt, uns braucht und unterstützt – es sind nur Fortsetzungen der Urängste und Urbedürfnisse. Wir haben eine Tendenz zu diesem Kind zurückzukehren und das Leiden dieser Angst und Begierde erneut zu erleben, obwohl im gegenwärtigen Augenblick alles völlig in Ordnung ist, gehen wir zurück in die Vergangenheit, selbst wenn dort viel Leiden ist.</p>
<div>
<p>Wenn du ins Kino gehst weinst du wirkliche Tränen, leidest und empfindest wirkliche Gefühle, obwohl du nicht im Film bist. Wenn du aufstehst und die Leinwand berührst, sind da nichts als Lichtprojektion, du kannst nicht mit dem Inhalt Kontakt aufnehmen, mit den Darstellern einen Tee trinken – es ist etwas nicht Wirkliches, das dennoch Leiden erzeugen kann.</p>
</div>
<p>Genauso sind die Erinnerungen an die Vergangenheit nicht real, die Praxis im gegenwärtigen Augenblick zu leben, nur das ist Rechte Achtsamkeit!</p>
<p>Wir sollten das Kind an die Hand nehmen und zum gegenwärtigen Augenblick zurückkommen, um in der Lage zu sein alle Wunder des Lebens, die im gegenwärtigen Augenblick verfügbar sind, wahrzunehmen. Achtsamkeit verhindert, dass wir uns in der Vergangenheit verlieren. Natürlich können wir die Vergangenheit betrachten, aber wir müssen dabei fest in der Gegenwart verwurzelt sein, damit wir von der Vergangenheit nicht aufgesogen werden und uns darin voller Angst verlieren.</p>
<p>Wenn wir tiefes Schauen praktizieren, erkennen wir, dass jede Manifestation an Bedingungen geknüpft ist, dass eine Blume aus nicht Blumen Elementen besteht, denn diese Bedingungen sind der Samen, Begriffe von Gleichheit und Verschiedenheit überwinden.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Upeksa – jene Einschließlichkeit, die Wahrer Liebe eine Basis gibt</span></p>
<p>Wo immer Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht, Harmonie, Freude und Frieden sich manifestiert, sind die Bedingungen für Wahre Liebe gegeben. Die Lehre des Buddha über Liebe ist sehr klar. Jeder von uns braucht Liebe, sie macht uns glücklich und wenn uns Liebe nicht glücklich macht, so ist es keine Liebe, dann ist es etwas anderes. Wir haben aber das Wort Liebe missbraucht. Wenn wir sagen z. B. „Ich liebe einen Hamburger“, so verliert das Wort Liebe jede Bedeutung, deshalb müssen wir dieses Wort heilen. Wörter können vergiftet werden. Zu Lieben heißt, fähig zu sein Glück hervorzubringen, Leid zu mindern, Freude zu geben und alle Grenzen, die uns trennen zu überwinden.</p>
<p>Gemeinsam mit Mairti, Mudita und Karuna bildet Upeksa die Grundlage von Wahrer Liebe, denn Wahre Liebe lässt keinerlei Diskriminierung zu. Glück ist nicht länger eine individuelle Angelegenheit. Ich und der Andere sind dieselbe Person. Sein Leiden ist Deines, sein Glück ist deines, seine Freude ist deine Freude. Es gibt keine Schranken zwischen Liebenden und Geliebten. Die Aufhebung des eigenständigen Selbst, lässt eine Einheit zu. Wenn du dich selbst lieben kannst, bist du der Liebende und zugleich der Geliebte.<br />
Einschließlichkeit drückt Upeksa besser aus als Gleichmut. Wahre Liebe schließt niemanden aus. Sie nützt allen, nicht nur Menschen, sondern in gleicher Weise Tieren, Mineralien und Pflanzen. Jemanden zu lieben ist eine Möglichkeit, die gesamte Schöpfung zu lieben, aber wenn du dich einfangen lässt und abschirmst, gibt es keine wahre Liebe.<br />
Wenn ich zu jemanden: „Ich brauche dich“ sage, dann ist der andere dafür da, meine Bedürfnisse zu befriedigen. Du brauchst denjenigen zum Überleben und du glaubst, das ist die Sprache der Liebe? Aber in Wirklichkeit folgst du deinen Ur-Bedürfnissen, einem überholten Lebenskonzept, das dich geschützt hat als du ein Baby warst. Du verstandest noch keine Sprache, trotzdem warst du glücklich, wenn du Schritte, die zu dir kamen hörtest, wenn jemand dir Milch brachte, dich fütterte und sich um dich kümmerte. Das war dein Ur-Bedürfnis. Du brauchtest einen anderen Menschen, deine Mutter oder deinen Vater. Du konntest sie anhand ihres Geruchs, ihrer Geräusche und ihrer Form erkennen, das war eine <span style="text-decoration:underline;">erste Form von abhängiger Liebe</span>, die aus dem Urbedürfnis erwuchs und fortdauerte.  Es ist also natürlich, dass wir „ich liebe dich, ist gleich, ich brauche dich“ sagen. Mit Wahrer Liebe hat das noch nichts zu tun.</p>
<p>Wenn du später nach einem Freund oder einer Freundin suchst, setzt du dieses Verhalten fort. Du suchst nach einem Partner, aber das Kind in dir sucht ein „Simili“ deiner Mutter oder deines Vaters. Wenn ihr als junges Paar zusammen seid, dann sagt der erwachsene Teil in dir: „Ich bin jetzt sehr entspannt, denn ich habe jemanden, den ich liebe und der mich unterstützt, aber das Kind in dir sagt, „ich kann mich deshalb entspannen, weil ein „Pendent“ von Mutti oder Vati da ist“. Wenn diese Beziehung später auf Schwierigkeiten stößt, gelingt es dir nicht mehr, dich zu entspannen und du bist auch nicht mehr glücklich. Das ist abhängige Liebe!  In Asien gebrauchen die Menschen mehr ihre Nase als ihren Mund, wenn sie sich küssen. Das liegt daran, dass sie bestrebt sind, sich an den Geruch von Mama zu erinnern, den sie von ihrem Urbedürfnis her kennen. Sich auf den Mund zu küssen ist dagegen eine Fortsetzung des Nuckelns an der Brust.<br />
Angst und Begierde entspringen aus der Hilflosigkeit und Verwundbarkeit. Wenn du als Erwachsener immer noch voller Angst bist, so ist das die Fortsetzung der Ur-Angst und verbunden mit dieser Angst steigt das Bedürfnis, jemanden zu haben, der auf dich aufpasst, der dein „Überleben“ sichern kann. Wenn du also jemanden liebst, schau tief in die Natur dieser Liebe. Sehr oft setzt du nur diese Art von Bedürfnisbefriedigung fort, du brauchst jemanden, um dich sicher zu fühlen.                                                       Hingegen, Wahre Liebe ist völlig anders, sie erwächst aus deinem Inneren und du brauchst nichts von außerhalb, du fühlst dich erfüllt, nichts fehlt. Es ist wie der Sonnenschein, er genügt sich selbst und gibt jedem Licht. Er schließt alle mit ein &#8211; das sind die Bedingungen, die von Upeksa, in Summe von den „Vier Grenzenlosen Geisteszuständen“ übertragen werden.<br />
Wahre Liebe ist etwas anderes als Sex. Wir sollten nicht gegen Sex sein, aber wir sollten das nicht mit wahrer Liebe verwechseln. Du kannst perfekt lieben ohne Sex zu haben.</p>
<p>Es ist für uns möglich, die vier Elemente Wahrer Liebe zu kultivieren. Du generierst Liebe in dir, dann wird das Lieben anderer etwas ganz Natürliches, wie bei einer Glühbirne. Sie scheint und wird sehr viele Menschen sehr glücklich machen und du wirst wie ein Buddha strahlen, deine Gegenwart in dieser Welt wird sehr wichtig sein, denn deine Gegenwart ist die Gegenwart der Liebe.</p>
<p>Ein Beitrag der Intersein Sangha Salzburg</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Zeitgeist und die Vier Edlen Wahrheiten</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2010/09/11/der-zeitgeist-und-die-vier-edlen-wahrheiten/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 09:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus meiner Sicht als ordinierter Laie der Intersein Tradition von Thich Nhat Hanh, stellen sich mir die allgemein geläufigen Vier Edlen Wahrheiten im gegenwärtigen Paradigma, kompakt zusammengefasst, so dar: Die Erste Edle Wahrheit &#8211; das Leben ist mit Leiden &#8211; Dukkha &#8211; verbunden, wir, die menschlichen und all die anderen Wesen sind kollektiv über unsere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=215&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht als ordinierter Laie der Intersein Tradition von Thich Nhat Hanh, stellen sich mir die allgemein geläufigen Vier Edlen Wahrheiten im gegenwärtigen Paradigma, kompakt zusammengefasst, so dar:</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Die Erste Edle Wahrheit</span> &#8211; das Leben ist mit Leiden &#8211; Dukkha &#8211; verbunden, wir, die menschlichen und all die anderen Wesen sind kollektiv über unsere Vorfahren, durch unser gesellschaftliches Umwelt- und Sozialverhalten sowie durch unsere individuellen karmischen Handlungen betroffen.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Die Zweite Edle Wahrheit</span> – die Ursachen des Leidens stammen nicht nur von unseren früheren Generationen, sie sind auch das Leiden des kollektiven Bewusstseins unserer Zeit. Wir sind inter, wechselseitig verbunden mit allen Gattungen unseres Planeten, wir spüren die verursachten kriegerischen, menschenverachtenden Konflikte in jeder Zelle unserer Skandas. Wir, die menschliche Spezies muss mithilfe von Achtsamkeit erkennen, woher Dukkha rührt; entweder aus dem kollektiven Bewusstsein, unserem genetischen Erbe oder daher, was jemand kurz vorher zu uns gesagt hat? Solange wir meinen, dieser Mensch trage Schuld an unseren Leiden, wird es schwierig sein, es zu transformieren. Persönliche Animositäten &#8211; das Leiden am Leiden &#8211; hindern uns daran, Dukkha auf diesem Planeten in einem größeren Kontext zu erkennen. Nähert sich die anthropozentrische Weltsicht seiner Auflösung?</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Die Dritte Edle Wahrheit</span> – sind wir in der Lage, die komplexen, multikausalen, in unserem Bewusstsein verborgenen Ursachen zu erkennen, können wir auch persönliches Leid lindern und transformieren, das ist dann Wohlergehen über unseren subjektiven Horizont hinaus.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Die Vierte Edle Wahrheit</span> – das Leiden kann ein Ende finden, indem wir dem Pfad der Achtsamkeit folgen. Wenn wir als Menschheit nicht das achtsame Konsumieren der „Vier Arten der Nahrung“ praktizieren, können wir den wunderbaren blauen Planeten nicht retten.</p>
<p>Unsere Praxis sollte sein, das kollektive Erwachen zu unterstützen, jede/jeder muss den Buddha in sich täglich spüren, damit sich das Erwachen in uns und den uns umgebenden Menschen manifestieren kann. Der Pfad des Erwachens kann die kollektive Verblendung in ein Gemeinwohl orientiertes Bewusstsein transformieren und unseren Planeten noch retten.</p>
<p>Ganz im Sinne einer „Globalen Ethik ohne Dogmen“ hat Thich Nhat Hanh die                   „Fünf Achtsamkeitsübungen“ angepasst, als dringliche Aufforderung zu einer Handlungsdimension zugunsten unserer Erde und aller Wesen. Für die Intersein Sangha Salzburg stellen sie einen Leitfaden für Ökosoziales Handeln dar; „Globales Denken, lokales/regionales Handeln“. Unsere Meditationspraxis des „Tiefen Schauens“ sollte uns helfen, Dinge zu sehen, die andere Menschen nicht oder noch nicht erkennen können.</p>
<p>Ein auf dem holistischen Paradigma begründeter, buddhistischer Dialog könnte spirituelle Kräfte im Land bündeln, im Sinne der 3 Juwelen, Buddha-Dharma-Sangha, bewahrende Schritte für das Gemeinwohl zu setzen.</p>
<p>Das wäre unser Anliegen, dafür setzen wir unsere Zeitressourcen gerne ein, Handeln statt Reden, für Frieden und kollektives Wohlsein!</p>
<p>Axel (True Great Stream)  09.2010</p>
<p>Gatha von Thay: <em>Einatmend – weiß ich, dass diese Zivilisation sterben wird; </em></p>
<p><em> Ausatmend &#8211; weiß ich, dass diese Zivilisation dem Tod nicht entgehen kann.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/interseinsalzburg.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/interseinsalzburg.wordpress.com/215/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=215&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wahrnehmungen im Kontext mit den fünf Skandhas – eine Betrachtung</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2010/07/07/wahrnehmungen-im-kontext-mit-den-funf-skandhas-%e2%80%93-eine-betrachtung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Körper/Form – rupa, Gefühle – vedana, Wahrnehmungen – samjna, Geistige Gebilde – samskara und Bewusstsein – vijnana, aus diesen fünf Daseins-Aggregaten &#8211; skandha´s setzt sich ein Mensch gemäß der Buddhistischen Lehre zusammen. Sie beschreiben die gesamte Existenz, Mikro- wie Makrokosmos, Innen- und Außenwelt. Diese Daseins-Aggregate sind geprägt durch Nichtselbst, Unbeständigkeit und Intersein. Im Kontext mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=209&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Körper/Form – <em>rupa</em>, Gefühle – <em>vedana</em>, Wahrnehmungen – <em>samjna</em>, Geistige Gebilde – <em>samskara</em> und Bewusstsein – <em>vijnana</em>, aus diesen fünf Daseins-Aggregaten &#8211; <em>skandha´s</em> setzt sich ein Mensch gemäß der Buddhistischen Lehre zusammen. Sie beschreiben die gesamte Existenz, Mikro- wie Makrokosmos, Innen- und Außenwelt.</p>
<p>Diese Daseins-Aggregate sind geprägt durch Nichtselbst, Unbeständigkeit und Intersein.</p>
<p>Im Kontext mit dem <em>Anapanasati Sutta </em>- den 16 Übungen des bewussten Atmens, stehen einige mit den Vier Grundlagen der Achtsamkeit – <em>Satipatthana Sutta </em>- in Verbindung.</p>
<p>Durch achtsames Wahrnehmen kommt der/die Praktizierende in Kontakt mit dem</p>
<p>Körpers im Körper, den Gefühlen in den Gefühlen, den Geistigen Gebilde in den Geistigen Gebilden und den Geistigen Objekten in den Geistigen Objekten und kann diese einer tiefen Betrachtung unterziehen. Unsere Meditationspraxis basiert auf diesen Grundlagen.</p>
<p>1. Körper &#8211; <em>rupa</em></p>
<p>Gemeint ist der Körper mit seinen fünf Sinnen und seinem Nervensystem.</p>
<p>Erkenne deine Unbeständigkeit und deine Intersein Natur. Nimm deine zweiunddreißig Körperteile wahr und umarme sie in der Meditation. Erkenne, in welchem Zusammenhang deine vier Elemente; Feuer, Erde, Wasser Luft; innerhalb und außerhalb deines Körpers stehen.</p>
<p>2. Gefühle &#8211; <em>vedana</em></p>
<p>Lasst uns unsere Empfindungen als Fluss von angenehmen, unangenehmen und neutralen Gefühlen betrachten, lasst uns jedes einzelne Gefühl, das aufkommt, identifizieren. Meditation heißt, sich jedes einzelnen Gefühls bewusst zu werden, umarme es mit ganzem Herzen.</p>
<p>3. <strong><span style="text-decoration:underline;">Wahrnehmungen – <em>samjna</em></span></strong><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Der Fluss von Wahrnehmungen durchströmt uns unaufhörlich, sie entstehen, bleiben eine Weile bestehen und verschwinden wieder. Wahrnehmender- <em>subjekt,</em> steht mit dem/den Wahrgenommenen- <em>objek</em>t, in wechselseitiger Beziehung, sie sind inter, manifestieren sich und werden zur Ganzheit.</p>
<p>Wahrnehmungen stehen auch mit dem ersten Glied des Achtfachen Pfads in Verbindung,</p>
<p>der „Rechten Ansicht“.</p>
<p>Der Buddha rät, unsere Wahrnehmungen zu hinterfragen: „bin ich mir ganz sicher“, dass das Wahrgenommene richtig ist?</p>
<p>Aus der Buddhistischen Sichtweise, sind die meisten menschlichen Wahrnehmungen falsch, da sie auf Täuschung beruhen, von Erinnerungen der Vergangenheit, von Gewohnheitsenergien gefärbt sind und geprägt sind von einem eigenständigen Selbst. Mangelnde Achtsamkeit führt dazu, dass unheilsame Geistesformationen entstehen, die wiederum <em>Dukkha</em> aufkommen lassen.</p>
<p>Die drei Felder der Wahrnehmung sind;</p>
<p>-          der Bereich der Dinge an sich, entspricht der Wirklichkeit wie sie ist</p>
<p>-          der Bereich der Abbilder, durch Denkmuster des Selbst konstruiert</p>
<p>-          der Bereich der bloßen Vorstellung, durch das Selbst geprägte Welt der Phänomene.</p>
<p>Die so genannten Modi der Wahrnehmungen, die direkte, schlussfolgernde sowie falsche und richtige Wahrnehmung speisen das Geistbewusstsein mit heilsamen/neutralen/unheilsamen Samen.</p>
<p>Der Buddha rät, uns nicht zu verfangen in Ideen, in Gewohnheiten aus der Vergangenheit –  und diese nicht vorurteilslos, ohne tiefe Betrachtung in das Hier und Jetzt einfließen zu lassen.</p>
<p>Nach der <em>Nurmanifestationslehre</em> gilt es, die unheilsamen Samen falscher Wahrnehmung, die  aus dem Speicherbewusstsein – <em>alaya vijnana</em> -  aufsteigen zu erkennen, sie nicht im Geistbewusstsein – <em>vijnapti vijnana &#8211; </em>als unheisame Geistesformationen zu manifestieren.</p>
<p>Die Dhyana- Schule nach Thich Nhat Hanh empfiehlt, sich der Drei Grundlagen zu erinnern,</p>
<p>Achtsamkeit – <em>smriti</em>, Sammlung/Konzentration – <em>samadhi</em> und Einsicht – <em>pranja,</em></p>
<p>zu praktizieren, um die Dinge so betrachten zu können wie sie sind.</p>
<p>Die Praxis der Achtsamkeit ist der Schleifstein, der unsere Fünf Sinne und unsere Geistigen Gebilde schärft, so dass die Betrachtung zum Beispiel einer Blume zu einer „Wahren Begegnung“ wird.</p>
<p>Bevor ein Ergreifen einsetzt, kann das Geistbewusstsein den Bereich der „Soheit“, der letztendlichen Dimension erkennen.</p>
<p>4<em>. </em>Geistige Gebilde<em> &#8211; samskara</em></p>
<p>Umfassen 51 Geistige Gebilde, die in Form von Samen<em>, bija</em>, in unserem Speicherbewusstsein liegen. Sie treten als universelle, spezielle, heilsame, grundlegend und zweitrangig unheilsame sowie als unbestimmte Geistige Gebilde in Erscheinung.</p>
<p>Durch „Selektives Wässern“ der Samen im Speicherbewusstsein können diese als „Geistige Formationen“ im Geistbewusstsein manifest werden. Unsere Achtsamkeitspraxis hilft zu unterscheiden und unheilsame Samen in heilsame zu transformieren, <em>Dukkha</em> zu überwinden und Frieden und Freude aufkommen zu lassen.</p>
<p>5. Bewusstsein &#8211; <em>vijnana</em></p>
<p>Damit ist das Speicherbewusstsein gemeint, das Fundament in Form von Samen, die als  Geistige Gebilde in unser Geistbewusstsein aufsteigen und sich manifestieren können. Es gilt Acht zu geben, nicht unheilsame Samen zu wässern, nicht durch unrechtes „Dreifaches Handeln“ in karmische Verwicklungen verfangen zu werden. „Selektives Wässern“ der positiven Samen kann die „Vier Grenzenlosen Geisteszustände“ bei uns und unseren FreundInnen entstehen lassen und Leiden transformieren.</p>
<p>Mithilfe der Transformationskraft einer Sangha kann es gelingen sowohl individuelle als auch kollektive Anteile unseres Bewusstseins zu wässern. Die unheilsame Saat in uns in eine heilsame zu verwandeln und unser Bewusstsein zu „strahlender Weisheit“, zur „Weisheit des Nichtunterscheidens“- <em>nirvikalpa-jnana,</em> zu transformieren.</p>
<p><em> </em></p>
<p>Eine Betrachtung im Juli 2010, True Great Stream</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/interseinsalzburg.wordpress.com/209/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/interseinsalzburg.wordpress.com/209/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=209&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Retreat „Liebevoller Umgang miteinander“</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2010/06/23/retreat-%e2%80%9eliebevoller-umgang-miteinander%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 06:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>interseinsalzburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[3. – 8. Juni 2010 im EIAB Waldbröl Ein Erlebnisbericht Als ich Anfang des Jahres die Ankündigung des genannten Retreats erhielt, entstand in mir der Wunsch, Thay &#8211; Thich Nhat Hanh persönlich zu erleben. Ich habe einige seine Bücher gelesen und er ist ja in unserer Intersein Sangha Salzburg stets präsent. Auch Thay´s fortgeschrittenen Lebensalters [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=202&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3. – 8. Juni 2010 im EIAB Waldbröl<br />
Ein Erlebnisbericht<br />
Als ich Anfang des Jahres die Ankündigung des genannten Retreats erhielt, entstand in mir der Wunsch,<br />
Thay &#8211; Thich Nhat Hanh<br />
persönlich zu erleben. Ich habe einige seine Bücher gelesen und er ist ja in unserer Intersein Sangha Salzburg stets präsent. Auch Thay´s fortgeschrittenen Lebensalters wegen, war für mich klar, dass nicht mehr viel Zeit zum gemeinsam Erleben zur Verfügung bleibt. Alle, die ihn bereits erlebt haben, berichten beeindruckt von seiner großartigen Ausstrahlung und so erachtete ich das Retreat als günstige Gelegenheit, alle meine Vorstellungen einer Prüfung zu unterziehen.<br />
Kurz entschlossen entschieden Axel, Stefan und ich uns nach Waldbröl zu fahren. Axel hat durch seine Kontakte die Anmeldung für uns bestens erledigt. Stefan ist dann leider erkrankt und so sind nur Axel und ich gemeinsam aufgebrochen.<br />
Meine Annahme, damit auch ein wenig Exotisches aus Asien zu erfahren, wurde bei der Ankunft durch die zahlreich aus Plum Village anwesenden Vietnamesen und dem etwas hektischen Empfang vorerst bestätigt. Das irritierte mich anfänglich einigermaßen.<br />
Sehr rasch jedoch ist dieses nicht sehr angenehme Gefühl einer starken und wohltuenden Vertrautheit gewichen. Der Umgang miteinander, insbesondere das gesamte Zeremoniell, der Ablauf der spirituellen Trainings wie der Sitzmeditationen, die Tiefenentspannung, der „Neuanfang-Vorstellung“, das „Berühren der Erde“, das intensive Wahrnehmen des Klangs der Glocke berührten mich sehr. Erwähnen möchte ich auch die Begegnungen mit den Brüdern und Schwestern bei den Mahlzeiten, zu Gesprächen, bei der „Walking Meditation“ mit Thay, beim Picknick sowie während der Dharma-Diskussionen, was eine völlige Umstellung in mir hervorrief und ich fühlte mich innerhalb kürzester Zeit wohl. Inmitten von „Gleichgesinnten“, getragen von dem Wunsch zu praktizieren und die wunderbare Energie der Achtsamkeit zu genießen und zu teilen. Höhepunkt für mich war die Übertragung der „Drei Juwelen“ und der „Fünf Achtsamkeitsübungen“ durch Thay in Anwesenheit der vollzählig versammelten Sangha. Nach meiner Aspiration erhielt ich gemäß der Tradition der 42. Generation der Lam Te Dhyana- Schule den Dharma- Namen „Stete Heilung des Herzens“ übertragen.<br />
Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich auch das intensive Gefühl der Dankbarkeit gegenüber unserer Kernsangha in Salzburg verspürte. Ich bemerkte plötzlich, dass der Kern der Intersein Tradition mir bereits in unserer Intersein Sangha Salzburg liebevoll, umfassend und unaufdringlich und daher fast unbemerkt, vermittelt wurde. Durch die konsequente Auseinandersetzung mit den Lehren Thay´s, durch die vielfältigen und regelmäßigen Übungen und Veranstaltungen, hauptsächlich unter der erfahrenen Leitung von Axel, verspürte ich erst im Vergleich zur Vergangenheit eine Veränderung von Wahrnehmung in mir. Dies ist beim Retreat, und danach auch deutlich und konzentriert aufgekommen.<br />
Alles in Allem habe ich eine sehr reiche und tiefe Erfahrung mit viel Menschlichkeit und Spiritualität, aber auch mit dem uns allen bekannten Phänomen von Dukkha erleben dürfen. Meine ursprünglichen Erwartungen wurden alle restlos erfüllt. In mir ist darüber hinaus eine Vision entstanden, mich eines einfachen, friedvollen Lebens zu erfreuen und dadurch mein inneres Wachstum zu fördern. Ich habe erfahren dürfen, wie diese unverzichtbare Basis meine Tatkraft für weiteres Wachsen und Teilen in mir beflügelt hat. Ich habe es vorher nicht für möglich gehalten und bin dankbar, dass ich es erleben durfte.<br />
Im Juni 2010 Walter (Stete Heilung des Herzens)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/interseinsalzburg.wordpress.com/202/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/interseinsalzburg.wordpress.com/202/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=202&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Einladung zu einem  Achtsamkeitstag des Intersein-Sangha Salzburg</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 12:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 31.1.2010 von 7:30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr Ort: Im Buddhistischen Zentrum Salzburg, Lehenerstr.15 in Salzburg Inhalte: Geleitete und stille Meditation in der vertieften Praxis der Betrachtung der Atmung und des zur Ruhe Kommens des Geistes (Shamatha) sowie Übungen der vier Grundlagen der Achtsamkeit; (Satipatthana) mit anschließendem „Tiefen Schauen“ (Vipassana). Zwischen den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=201&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 31.1.2010 von 7:30 Uhr bis  ca. 14.30 Uhr</p>
<p>Ort: Im Buddhistischen Zentrum Salzburg, Lehenerstr.15 in Salzburg</p>
<p>Inhalte: Geleitete und stille Meditation in der vertieften Praxis der Betrachtung der Atmung und des zur Ruhe Kommens des Geistes (Shamatha) sowie Übungen der vier Grundlagen der Achtsamkeit; (Satipatthana) mit anschließendem „Tiefen Schauen“ (Vipassana).</p>
<p>Zwischen den Sitzmeditationen kollektive Gehmeditation.</p>
<p>Schwerpunkt ist die Betrachtung der 4 Grundlagen des Satipatthana, Körper im Körper, Gefühle in den Gefühlen, Geist im Geist und Geistige Objekte in den Geistigen Objekten“ wahrnehmen.</p>
<p>Während des Achtsamkeitstages verweilen wir in nobler Stille.</p>
<p>Abschließende Teemeditation mit Austausch.</p>
<p>Für das Mittagessen bitte selbst sorgen und Speisen mitbringen, die gemeinsam nach der Meditation verzehrt werden. Tee steht zur Verfügung!</p>
<p>Eintritt: frei –  Dana für die Raummiete erbeten.</p>
<p>Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl auf die ersten 15 Anmeldungen begrenzt!</p>
<p>Wir ersuchen um mindestens 10 Minuten früheres Erscheinen!</p>
<p>Fixe Zusagen  bitte bis spätestens 29.1.2010 an:</p>
<p>Axel  &#8211; Tel. +43 662 832219</p>
<p>E-Mail: ati.axel.traexler@aon.at   </p>
<p>Mögen alle Wesen glücklich und friedvoll sein!</p>
<p>Namens der Intersein-Sangha Salzburg</p>
<p> Axel  </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/interseinsalzburg.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/interseinsalzburg.wordpress.com/201/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=201&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Întersein Sangha läutet das Neujahr mit 108 Glockenklängen ein</title>
		<link>http://interseinsalzburg.wordpress.com/2010/01/02/die-intersein-sangha-lautet-das-neujahr-mit-108-glockenklangen-ein-4/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 18:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>3axel4</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Eingeleitet wurde der Neujahrsabend 2010 mit einer geführten Meditation, der Zufluchtnahme zum Buddha, zum Dharma und zur Sangha. Unsere fünf Skandas müssen in Harmonie sein, ehe wir mit anderen in Harmonie sein können und daraus Frieden aufkommen kann. Der Sanghakaya, der Körper der Gemeinschaft, steht in einer Wechselbeziehung mit jedem der Skandas seiner Mitglieder. Rezitation [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=187&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eingeleitet wurde der Neujahrsabend 2010 mit einer geführten Meditation, der Zufluchtnahme zum Buddha, zum Dharma und zur Sangha. Unsere fünf Skandas müssen in Harmonie sein, ehe wir mit anderen in Harmonie sein können und daraus Frieden aufkommen kann. Der Sanghakaya, der Körper der Gemeinschaft, steht in einer Wechselbeziehung mit jedem der Skandas seiner Mitglieder.</p>
<p>Rezitation &#8211; Auszug aus der Dharma Rede von Thay in Plum Village am 24. Dezember 2009</p>
<p>Thay spricht über die <em>Kunst des Glücklichseins</em>.</p>
<p>„Der Geist ist ein Maler, der das Leben abbildet“, damit zeichnet Thay ein kollektives Menschenbild, das durch unachtsamen Umgang mit seinem Planeten seine Lebensgrundlagen zerstört. Thay bezieht sich weiter auf die kriegerischen Konflikte, auf die Menschenrechtsverletzungen, die den Frieden in der Welt gefährden und fragt dezidiert:</p>
<p>„<em>Wer ist der Friedensstifter“?</em></p>
<p>„Wenn du den Mahayana Buddhismus studiert hast, weißt du, wer das ist?</p>
<p><em>DU SELBST!</em> Du hast die Kapazität des Buddha in dir, Frieden in deinem Herzen und in der Welt zu generieren, du kannst mit Verstehen und Mitgefühl aus deinem Herzen heraus zum Frieden in der Welt beitragen!</p>
<p>Der Buddha war ein exzellenter Sanghabildner, der wusste, dass Friedensarbeit in einer heiligen, friedensmotivierten Gemeinschaft sowohl nach innen wie nach außen eine stärkere Unterstützung erfährt.</p>
<p>Eine Sangha weiß, dass durch die Praxis des achtsamen Atmens, Gehens und Handels in allen Lebenslagen, der Zugang zum gegewärtigen Augenblick, das Berühren der <em>Wunder des</em> <em>Lebens</em> möglich ist. Die Energie der Achtsamkeit fördert die innere Sammlung und erzeugt jene Einsicht in uns, unheilsame Situationen mit der Energie der Achtsamkeit zu erkennen, zu umarmen und heilsam zu verwandeln. Durch achtsames Gehen auf Erden wird uns bewusst, dass wir das <em>Reine Land des Buddha, das Königreich Gottes,</em> betreten können und gibt uns die innere Freiheit in Einheit mit Geist und Körper – <em>Nama-rupa</em> &#8211;  loszulassen von Kummer und Sorgen.</p>
<p>Thay erklärt: „Ein bewusster Praktizierender erkennt rechtzeitig, wenn unangenehme Gefühle aufsteigen, er sich in faschen Vorstellungen der Wirklichkeit verfängt und kann die Dimension seiner Zuwendung in solch leidvoller Situation einschätzen.</p>
<p>Er kehrt zurück zum Atem, ist sich der Anapanasati Übungen bewusst, die Unheilsames im Körper, in den Gefühlen, in den geistigen Gebilden und den Geistobjekten erkennen und transformieren können. Er kann Avalokiteshvara, den Bodhisattva des mitfühlenden Zuhörens zu seiner Unterstützung anrufen und um seine Zuwendung bitten. Er kann gewiss sein, dass sein Herz von dieser Energie durchdrungen wird!“</p>
<p>Thay verweist auf die vier Mantras der Liebe, sie können von Liebenden, Freunden/Freundinnen, Sanghamitgliedern und sonst nahe stehenden Personen angewandt werden. Diese Mantras wurden kürzlich durch ein Fünftes ergänzt und lauten:</p>
<h3>1. Liebling, ich bin ganz für dich da!</h3>
<p>(Dazu ist volle Präsenz notwendig, mit der Frische einer Blume das Mantra auszudrücken. Zum Beispiel bei der Telefonmeditation bereitet sich der/die Anrufer durch achtsames Atmen auf das Gespräch vor, beruhigt und vereint Körper und Geist, denkt an die/den Anzurufenden und wählt mit einem Lächeln, mit Vorfreude die Telefonnummer. Der/die Angerufene nutzt vor dem Abheben einige Klingeltöne, um achtsam zu atmen und sich freudvoll auf das Gespräch vorzubereiten. Während des Gesprächs kommt die Energie des Mitgefühls, des liebevollen Sprechens und Zuhörens auf, Worte können viele Kilometer der Distanz überwinden und Frieden und Freude bereiten)</p>
<h3>2. Ich weiß, dass du da bist, das macht mich sehr glücklich!</h3>
<p>(Mit diesem Mantra erkennen wir die Präsenz des anderen, dass auch er/sie ganz gegenwärtig ist. Die beiden ergänzen sich durch achtsames Sprechen und achtsames Zuhören, die Energie des füreinander Daseins blüht auf.)</p>
<h3>3. Ich weiß, dass du leidest, deshalb bin ich jetzt für dich da!</h3>
<p>(Sobald wir bemerken, dass beim anderen Leid aufkommt und wir das bewusst wahrnehmen, können wir auch über Distanzen gedanklich, per Telefon oder per Internet Kontakt aufnehmen und unsere wahre Freundschaft und liebevolle Zuwendung einbringen. Gestützt auf die Praxis von <em>Smirti; Samadhi und Prajna</em>.)</p>
<h3>4. Liebling, ich leide, bitte hilf mir!</h3>
<p>(Dieses Mantra ist viel schwerer zu praktizieren, dein persönlich betroffenes Leid auszudrücken, das Leid der Person, die du am besten kennst! Du sollst einer anderen Person vermitteln, dass sie dich verletzt hat? Du möchtest lieber alleine damit fertig werden, bist zu stolz, es deinem geliebten Freund/Freundin mitzuteilen. Die Praxis des Tiefschauens lässt dich erkennen, dass du nicht falscher Wahrnehmungen ausgeliefert warst. So kannst du ohne Schuldbewusstsein die andere Person auf ihre falsche Ansichten, ihre unrechte Rede etc. aufmerksam machen und wieder in Kommunikation treten.</p>
<p>Dabei schafft es unmittelbar Erleichterung, der Person, die dich vermeintlich zum Leiden gebracht hat, es wissen zu lassen. Das ist die Friedenspraxis, keine 24 Stunden vergehen zu lassen, wieder in Kontakt zu treten mit der Person, die dich hat leiden lassen.)</p>
<h3>5. Dieser Augenblick ist ein Augenblick des Glücklichseins!</h3>
<p>(Dieses Mantra ist während des Winter Retreats 2008/09 in Plum Village geboren worden, anläßlich einer Kontemplation über <em>Globale Ethik </em>und der Erkenntnis, dass Leid und Glücklichsein einander bedingen, inter sind. Daraus entstanden dann im Gefolge <em>die</em> <em>neuen „Fünf Achtsamkeitsübungen“</em>, die aktuellen Bezug auf die <em>Globale Spiritualität und Ethik </em>nehmen.</p>
<p>Die Erkenntnis, dass Freunde/Glücklichsein jederzeit im gegenwärtigen Augenblick zu berühren ist, hat dieses Mantra entstehen lassen.</p>
<p>In unserer Sangha können wir jederzeit gemeinsam Singen, Meditieren, achtsames Gehen praktizieren und wahrnehmen, dass das Glücklichsein, die Freude am Sein im Hier und Jetzt überwiegend gegeben ist, ermuntert uns Thay immer wieder! (Siehe dazu auch das <em>Mahamangala Sutta</em>)</p>
<p>Abschließend haben die anwesenden 9 Freunde und Freundinnen das Jahr 2010 mit insgesamt 108 Glockenklängen eingeläutet.</p>
<p>Mögen alle Wesen glücklich und in Frieden leben!</p>
<p>Salzburg, Neujahr 2010, namens der Intersein Sangha</p>
<p>Axel (True Great Stream)</p>
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		<title>Dharmagespräch Intersein Sangha Abend am 4.12.2009</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 16:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>interseinsalzburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wege aus dem karmischen  Kreislauf des Samsara Diese Betrachtung will nicht den Anspruch auf eine umfassende Erläuterung des Begriffs Karma erheben, auch Tatabsichten, Willensakte bezeichnet, sie versucht im Kontext mit dem „Edlen Achtfachen Pfad“ und den „Acht Bewusstseinsebenen der Nurmanifestationslehre“, die Karma auslösenden Faktoren zu beleuchten. (Siehe Intersein Website – Die 8 Bewusstseinsebenen) Thich Nhat [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=interseinsalzburg.wordpress.com&amp;blog=6758088&amp;post=163&amp;subd=interseinsalzburg&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wege aus dem karmischen  Kreislauf des Samsara</p>
<p>Diese Betrachtung will nicht den Anspruch auf eine umfassende Erläuterung des Begriffs Karma erheben, auch Tatabsichten, Willensakte bezeichnet, sie versucht im Kontext mit dem „Edlen Achtfachen Pfad“ und den „Acht Bewusstseinsebenen der Nurmanifestationslehre“, die Karma auslösenden Faktoren zu beleuchten. (Siehe Intersein Website – Die 8 Bewusstseinsebenen)</p>
<p>Thich Nhat Hanh nennt diese drei Karma auslösenden, wesentlichen Glieder „Dreifaches Handeln“. Aus Aktionen des „Unrechten Denkens“, „Unrechter Rede“ und des „Unrechten Handelns“ wird Dukkha ausgelöst, der karmische Kreislauf des Leidens wird in Bewegung gesetzt. Aus Aktionen des „Rechten Denkens“ Rechter Rede“ und des „Rechten Handelns“ wird Sukha ausgelöst, der karmische Kreislauf aus dem Leiden heraus aktiviert.</p>
<p>Dass die Phänomene einander durchdringen, Dukkha ist in Sukha und Sukha ist in Dukkha stellt ein Spezifikum der Intersein Lehre dar, das Wesen der wechselseitigen Durchdringung.</p>
<p>Zur Erläuterung, nach dem ersten Glied des Edlen Achtfachen Pfades, der „Rechten Ansicht“ reihen sich die Glieder des „Dreifachen Rechten Handeln“ im Edlen Achtfachen Pfad ein und werden durch „Rechten Lebenserwerb“, „Rechte Anstrengung“, „Rechte Achtsamkeit“ und „Rechte Sammlung“ fortgesetzt.</p>
<p>„(Un) Rechtes Denken“, die Gedankenformationen, haben besonders intensive karmische Auswirkungen, „Karma hetu“ als Ursache und „Karma phala“ als resultierende Frucht deiner Handlungen. Wobei stets multikausale Phänomene zugrunde liegen, die multikausale Wirkungen erzeugen – Intersein.</p>
<p>Zum Verständnis der Gedanken als Geistige Gebilde, „vitarka“ bezeichnet das Einsetzen des Denkens und „vicara“, das angewandte, weiter spinnende Denken, was ausdrückt, dass diese „Unbestimmten Geistigen Gebilde“ heilsame oder unheilsame karmische Auswirkungen haben können.</p>
<p>Das Wesen der Achtsamkeitspraxis von Intersein besteht darin, mithilfe von „Rechter Achtsamkeit“  unheilsame Gedanken, Worte und Handlungen rechtzeitig zu erkennen, ehe sie durch Anhaften zu Dukkha werden.</p>
<p>„Rechtes Denken“ kann die Welt prägen, Mitgefühl und Verstehen auslösen, es führt zu Rechter Rede, die mit einfühlsamen Worten Beistand leisten und Leid lindern kann und führt zu Handlungen, die Verantwortung zum Schutz von Leben und der Mitwelt in eine Handlungsdimension übernehmen.</p>
<p>Die Praxis des Interseins sieht vier Übungen des „Rechten Dreifachen Handelns“ vor:</p>
<ol>
<li>Vermeide,      dass die aufsteigenden, unheilsamen „Geistigen Gebilde“ im Geistbewusstsein      manifest werden.</li>
<li>Erkenne      mithilfe der Achtsamkeit die aufsteigenden, unheilsamen „Geistigen Gebilde“      und lasse sie zurück in den Grund des „Speicherbewusstseins“ sinken. (vitarka!)</li>
<li>Wässere      die heilsamen „Geistigen Gebilde“, um sie zum Aufsteigen aus dem      Speichebewusstsein ins Geistbewusstsein zu bewegen.</li>
<li>Übe      regelmäßig das „Gießen“ der heilsamen, manifesten „Geistigen Gebilde“, die      bereits im Geistbewusstsein angekommen sind, um sie zu verankern.</li>
</ol>
<p>Dein erzeugtes Karma bleibt als Energieform weit über deinen Daseinszustand hinaus bestehen, sie trägt deine Unterschrift, ist imprägniert durch dein karmisches Handeln, du kannst sie nicht verleugnen.</p>
<p>Siehe dazu auch die fünf Betrachtungen.</p>
<p>Wir alle können zu wunderbarem Sein unseren heilsamen Beitrag leisten!</p>
<p>Axel (True Great Stream)</p>
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